Trockenhaltetechnik

Uhren mit der Sinn-Trockenhaltetechnik sind mit dem Edelgas Argon gefüllt und enthalten eine integrierte Trockenpatrone mit Kupfersulfat. Argon verdrängt Sauerstoff und andere aggressive Gase, und das hygroskopische Kufersulfat nimmt die ins Gehäuse diffundierende Luftfeuchtigkeit auf. Dadurch kann sich kein Kondensat bilden, das Innere der Uhr bleibt trocken. Die Alterung der Öle sowie Abrieb und Verschleiß werden reduziert.

Die Sinn-Trockenhaltetechnik erlaubt längere Wartungsintervalle und eine auf drei Jahre verlängerte Garantie.

Wenn das Kupfersulfat gesättigt ist, kann es keine weitere Feuchtigkeit absorbieren. Je nach Klima und Gebrauch kann das mehrere Jahre dauern. Durch ein kleines Sichtfenster aus Saphirglas können Sie den Sättigungsgrad der Trockenpatrone kontrollieren. Ist die Patrone tiefblau, sollte sie vom Sinn-Uhrmacher ausgetauscht werden.

Beim Modellbahn-Chronographen ist die Sinn-Trockenhaltetechnik eine Option und wird nur auf Bestellung eingesetzt (ohne zusätzliches Symbol auf dem Zifferblatt).

Spezial-Dichtungssatz für Trockenhaltetechnik Die Färbung der Trockenkapsel zeigt den Sättigungsgrad. Bei dunkelblauer Farbe kann die Kapsel keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen und muss gewechselt werden.